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Veranstaltungen

LIVING FABRICS. A Dialogue through Textiles

Nesa Gschwend
Ausstellung SA 6.7. bis SO 28.7.2019 | verlängergt bis 8.9.2019
Eröffnung
Samstag, 6. Juli 2019 | 17 Uhr im Foyer des Frauenmuseum Hittisau

Programm Ausstellungseröffnung:
15:45  öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung "Frau am Kreuz",
             Dauer ca. 1 Stunde (freier Eintritt)
17:00  Die Künstlerin Nesa Gschwend im Gespräch mit
            Stefania Pitscheider Soraperra (Frauenmuseum Hittisau, Direktorin) und
            Bettina Steindl (Projektleiterin Dornbirn plus Feldkirch Hohenems Bregenzerwald)

Die Schweizer Künstlerin Nesa Gschwend arbeitet mit LIVING FABRICS an einem Langzeit-Kunstprojekt, das sich mit gebrauchten Textilien auseinandersetzt. Gschwend schafft damit ein Netzwerk über persönliche, soziale, nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Rund 250 Personen aus allen Altersgruppen und zwanzig Nationen kamen in der Schweiz, Österreich und Georgien zusammen, um an einem partizipativen Kunstwerk zu arbeiten. Während des gemeinsamen Arbeitens, das viele Stunden und Hände benötigt, wurden neben Stoffen auch handwerkliche Fähigkeiten und Geschichten weitergegeben.
Auch im Frauenmuseum Hittisau haben im Juni 2018 zahlreiche Menschen ausgemusterte Textilien gemeinschaftlich bearbeitet, bestickt, zerschnitten, vernäht.
 
Die Stoffteile aus Österreich, Georgien und der Schweiz wurden nun von Nesa Gschwend in ihrem Atelier zu Artefakten weiterverarbeitet, zueinander in Bezug gesetzt und als Teppiche zu einem Stück zusammengefügt. Dieser Prozess hat die einzelnen Textilstücke in ein Kunstwerk transformiert. Die entstandenen Teppiche und der Dokumentarfilm zum Projekt werden nun im Frauenmuseum Hittisau präsentiert. Als nomadisches Objekt, als wärmender Schutz, als Raumgliederung, als Symbol und Ort für Rituale und Traditionen stehen die Teppiche für ein Verbindungselement zwischen Räumen und Menschen.

Film:
Living Fabrics
Schweiz/Österreich/Georgien, 2018

livingfabrics.ch  

info@nesagschwend.ch

Unterstützt von:
Swisslosfond, Kanton St.Gallen, Aargauer Kuratorium,
Georges und Jenny Bloch Stiftung,
Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger

Ein Projekt im Rahmen der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2024.

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